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PostcrossingIrgendwann im Jahr 2009, es mag im Spätsommer gewesen sein, hörte ich, wie jeden Morgen, den Radiosender Einslive. Damals stellte der Sender ein Projekt vor namens Postcrossing. Ich merkte mir den Begriff und rief am selben Tag noch die Website auf. Seit 2009 bin ich nun bei Postcrossing angemeldet.

Sicherlich fragt ihr euch gerade, was Postcrossing ist. Daher möchte ich euch heute dieses Projekt gerne einmal genauer vorstellen. Postcrossing ist ein Internetportal, welches komplett in englischer Sprache erstellt worden ist. Englisch ist daher auch eine Voraussetzung für die Teilnahme. Dieses Portal ermöglicht es den Mitgliedern (kostenlose Anmeldung) sich untereinander Postkarten zuzusenden. Die Mitglieder sind überall auf der Welt verteilt.

Zur Funktionsweise habe ich mir einmal erlaubt, einen Auszug aus Wikipedia zu zitieren:

„Um Postcrossing nutzen zu können, ist eine Registrierung erforderlich, bei der die Postadresse und eine E-Mail-Adresse hinterlegt werden müssen. Um nun eine Postkarte zu versenden, muss eine Adresse angefordert werden. Die Vergabe erfolgt zufällig, das Zielland kann nicht ausgesucht werden. Jede Karte erhält eine eindeutige Nummer (ID) nach dem Schema DE-12345. Die Buchstaben stehen dabei für das Land, in dem der Absender wohnt, die Zahlen werden pro Land aufsteigend vergeben. Beim Schreiben der Postkarte ist der Absender an keinerlei Regeln gebunden, es muss lediglich die ID auf der Postkarte auftauchen, damit der Empfänger den Empfang bestätigen kann. Ist eine verschickte Postkarte angekommen, registriert der Empfänger die Karte, indem er auf der Website die ID eingibt. Dadurch wird die Absenderadresse freigegeben und per Zufallsprinzip an einen anderen Teilnehmer verteilt. So kann man nur eine Postkarte erhalten, wenn man selbst eine verschickt hat. Um vor Spam zu schützen, kann ein Benutzer zunächst nur fünf Karten versenden (und somit nur fünf Adressen erhalten), und für jede vom Empfänger registrierte Karte eine weitere, sodass anfangs nie mehr als fünf Karten des Benutzers unterwegs (travelling) sind. Mit zunehmender Anzahl der vom Benutzer versendeten und vom jeweiligen Empfänger registrierten Karten steigt dieses Limit jedoch an, sodass der Benutzer im Laufe der Zeit immer mehr Karten gleichzeitig versenden kann.Die Höchstzahl der gleichzeitig versendbaren Karten beträgt 100 Stück.“

Ich habe bereits 41 Postkarten aus den unterschiedlichsten Ländern erhalten. Darunter waren Postkarten aus Weißrussland, Brasilien, China, Tschechien, Estland, Finnland, Ungarn, Niederlande, Polen, Russland, Spanien, Taiwan, Türkei, USA, Ukraine, Großbritannien und Litauen. Es macht wirklich großen Spaß, wenn man den Briefkasten leert und eine neue Postkarte entdeckt. Gerade in der Weihnachtszeit versende ich gerne Postkarten mit netten Weihnachtsgrüßen in alle Welt. Das Porto beträgt pro Postkarte 0,75 €. Dabei ist es egal, ob die Postkarte nach Belgien geht oder nach Amerikanisch-Samoa, das Porto bleibt gleich. Nach Australien brauchte eine Postkarte von mir von dem Erhalt der Postcard-ID bis hin zur Registrierung durch den Empfänger einmal ganze 70 Tage. Der Empfänger muss wohl sehr ländlich wohnen 😉

Wenn ihr Postcrossing schon kennt, würde ich mich freuen, wenn ihr mir eure Erfahrungen mitteilen würdet.

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