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Zu Weihnachten habe ich einen Gutschein für einen ca. 40-minütigen Rundflug mit der JU 52 geschenkt bekommen. Leider waren fast alle Termine, zu denen ich konnte, ausgebucht. Ich habe mich auf die Warteliste setzen lassen und gehofft, am Samstag, den 30.05.2015 um 14:30 Uhr zum Rundflug ab dem Flugplatz Essen/Mülheim starten zu können. Als ich dann im März die Zusage bekommen habe, zu meinem gewünschten Termin fliegen zu können, habe ich mich natürlich riesig gefreut.

In meinem Beitrag möchte ich euch von meinem schönen Rundflug über Duisburg, Düsseldorf, Hilden, Erkrath/Hochdahl, Wuppertal, Velbert und Essen berichten.

Der Samstag begann recht trocken. Auf der Hinfahrt von Hilden zum Flugplatz gab es keinerlei Niederschlag. Doch als ich in Mülheim ankam, begann es in Strömen zu regnen. Ich dachte mir nur, schade, dass es ausgerechnet zu meinem Rundflug regnen muss.

So ging ich dann von meinem Auto, es gibt im Übrigen ausreichend kostenlose Parkplätze direkt vor der Halle, zum Check-In. Dort begrüßten mich zwei ältere Damen. Nachdem ich ihnen die Buchungsbestätigung überreicht hatte, bekam ich mein Ticket incl. Schlüsselband für den Rundflug. Ich wurde gebeten, mir das Ticket zu Identifikationszwecken umzuhängen.

Veranstaltet werden die Rundflüge übrigens von der François & Huckenbeck GbR. Diese erreicht ihr über den folgenden Link: JU 52 Rundflug.

Nach einiger Wartezeit hörte es dann auch auf zu Regnen. Pünktlich zum Rundflug kam sogar ein wenig die Sonne hinter den Wolken hervor. Glück gehabt! 😉

Wir wurden dann vom Check-In Bereich zum Flugzeug geführt. Dort konnten wir ausreichend Fotos schießen. Das ganze lief auch recht unkompliziert ab, es gab keine Sicherheitskontrolle oder ähnliches.

Die JU 52, mit der geflogen wird, wurde 1949 bei dem spanischen Flugzeughersteller Construcciones Aeronáuticas S.A. (CASA) gebaut und hat die Kennung HB–HOY. Sie wurde zwischen 1991 und 1997 wieder aufgebaut und besitzt originale BMW-Motoren. Früher war sie als D-CIAK auf der Besucherterrasse des Düsseldorfer Flughafens ausgestellt. Heute gehört sie der Schweizer Fluggesellschaft Ju-Air, welche sich auf Rund- und Charterflüge mit der JU 52 spezialisiert hat.

JU 52

Nach dem Fotoshooting von Außen ging es dann ins Flugzeug. Leider hatte ich nicht den besten Sitzplatz. Ich saß rückwärts, direkt hinter dem Cockpit. Dieser Sitzplatz ist absolut nicht zu empfehlen, da er nicht die geringste Beinfreiheit bietet. Mir gegenüber saß nämlich ein Herr, mit dem ich mir den knappen Fußraum teilen musste.

Über Kopfhörer, die von Sennheiser gesponsert sind, berichtete der Pilot vor dem Start über unsere Flugroute. Er teilte uns ebenfalls mit, dass das Telefonieren an Bord erlaubt sei, man aber eh nichts verstehen würde. Ich dachte mir, ok, so schlimm kann es jetzt auch nicht sein. Doch dann starteten die Motoren…und es war laut, sehr laut. Trotzdem konnte man den Piloten über die Kopfhörer gut verstehen.

Zuerst flogen wir über Duisburg, mit Innenstadt, Hafen und Zoo. Dann ging es auf direktem Wege nach Düsseldorf. Zu meiner Überraschung teilte uns der Pilot mit, dass er eine Einladung und Freigabe vom Tower am Düsseldorfer Flughafen bekommen hat, im Tiefflug diesen zu überfliegen. Nach einer kleinen Schleife flogen wir dann den Düsseldorfer Flughafen an und überflogen die Start-/Landebahn in nur wenigen Metern Höhe. Dies ermöglichte den Passagieren einen wirklich tollen Blick auf den Airport.

Danach flogen wir an der Düsseldorfer Rheinpromenade entlang zum Düsseldorfer Medienhafen. Das war wirklich ein schöner Moment, denn wann bekommt man die Düsseldorfer Skyline ‚mal so serviert.

Weiter ging es dann Richtung Schloss Benrath, über meine Heimatstadt Hilden und Erkrath-Hochdahl nach Wuppertal. Auch dort konnte man die Highlights Wuppertaler Zoo und Wuppertaler Schwebebahn entdecken.

Auf dem Rückflug zum Flugplatz überflogen wir noch Velbert und Essen mit dem Baldeneysee und der Villa Hügel.

Der wirklich tolle Rundflug endete mit einer, dem Flugzeugtyp angepassten, sanften Landung 😉

Als ich dann wieder am Auto ankam fing es erneut an zu regnen. Manchmal muss man auch einfach ‚mal Glück mit dem Wetter haben 😉

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