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Nach längerer Zeit bin ich ‚mal wieder beruflich in Richtung Halle unterwegs gewesen. Wie ihr an dem Titel des Beitrags schon erkennen könnt, erfolgte die Rückreise nicht mit Germanwings. Der simple Grund ist einfach, dass am Samstag Nachmittag kein Flug von Leipzig/Halle nach Düsseldorf ging. Weder mit Germanwings, noch mit Air Berlin oder sonstigen Airlines. Selbst nach Köln/Bonn ging an diesem Samstag Nachmittag kein Flug. Also erfolgte die Rückreise mit der Deutschen Bahn. Ja genau… mit der Deutschen Bahn. Dazu aber später mehr.

Nun möchte ich euch natürlich von meinem Flug am 08.10.2015 von Düsseldorf nach Leipzig/Halle mit Germanwings erzählen. Geflogen wurde mit einem CRJ 900 NextGen von Bombardier. In Düsseldorf sind die Maschinen diesen Typs heimisch, bzw. ein häufiger Gast. Früher unter Eurowings, heute unter Germanwings, morgen unter… naja, wir werden es sehen, bzw. hören. 😉

Die Kabine des CRJ 900 NextGen ist sehr eng und klein, so dass ein ausgewachsener Mann von ca. 1,83 m gerade so aufrecht stehen kann, dafür ist aber die Bestuhlung meiner Meinung nach richtig klasse. 2-2 ermöglicht entweder das Sitzen am Fenster oder am Gang. Kein Mittelplatz! Genau das richtige für mich. Ich habe am Flughafen Düsseldorf beim Ausdrucken des Tickets den Platz gewechselt. Ich wählte den Fensterplatz 14 A, da ich auf dem Display sah, dass sonst um mich herum niemand zu sitzen schien. Somit schlug ich zu.

Nach dem obligatorischen Sicherheitscheck ging es nach kurzer Wartezeit, die ich übrigens im Zeitschriftenshop verbracht habe, mit dem Bus zum Vorfeld, auf dem der CRJ 900 NextGen für die Passagiere bereit stand. Nachdem ich auf meinem Sitz platzgenommen hatte und das Boarding relativ zeitnah danach beendet wurde, schaute ich so um mich herum und musste feststellen, dass der Flieger eine Auslastung von ca. 75 % hatte und ich, nicht wie vorher auf dem Display angezeigt, alleine sitze. Zwar saß auf dem Platz rechts neben mir niemand, aber sonst schienen sich die Passagiere gut verteilt zu haben.

Als ich so auf meinem Fensterplatz saß und hoch zur Flughafenterrasse schaute, sah ich, dass diese wieder ziemlich voll war. Wenn also an einem regnerischen Donnerstag Nachmittag die Flughafenterrasse gut gefüllt ist, dann kann der A 380 von Emirates nicht weit sein. Als wir gerade auf die Startbahn abbogen sah ich ihn majestätisch in unsere Richtung fahren. Klasse Teil! Beim Start konnte ich ihn mir noch genauer anschauen und dachte an das Bild, welches die Gäste auf der Flughafenterrasse hatten, ein startender CRJ 900 NextGen, den die Gäste wahrscheinlich mit einem ins Lächerliche ziehenden „süß“ bezeichneten und eben jenen majestätischen A 380.

Mein Arbeitgeber meinte es zum Glück gut mit mir und buchte den SMART Tarif bei Germanwings. Dieser beinhaltet ein Gepäckstück bis max. 23 kg, einen Wunschsitzplatz, sowie ein Sandwich, ein stilles Wasser und ein weiteres alkoholfreies Getränk. Ich wählte das Käsesandwich. Die nette Stewardess übergab mir daraufhin ein kleines Stoffsäckchen. Ich schaute etwas verdutzt, da ich diese Art von Verpackung bisher nicht kannte. Es war eine Art Lunchpaket mit Käsesandwich, einer kleinen Flasche Rosbacher Naturell, einem Schokoriegel und einem Gutscheinheftchen. Nanu?! Was haben sich die Jungs und Mädels von Germanwings denn da einfallen lassen? ‚Mal etwas Neues und viel Besseres, als die Kollegen der Lufthansa anbieten. Deren Snack besteht aus einem Schokoriegel oder einer Tüte Salzbrezeln. Ich finde es eine sehr tolle Idee und freue mich, dass sich Mitarbeiter bei Germanwings die Mühe machten, sich etwas Neues einfallen zu lassen. Neben dem Säckchen erhielt ich noch ein kleines Döschen Cola Light mit Eis.

Zum Flug ansich bleibt eigentlich nur zu sagen dass er ca. 60 min dauerte und extrem ruhig und angenehm verlief. Bei der Landung in Leipzig/Halle wurde ich jedoch von einem Empfangskomitee begrüßt. Neben zwei Antonov AN-124 begrüßte mich zudem noch eine Boeing 747 von Kalitta Air. Ein wahrer Augenschmaus 😉

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